Gesundheitskurse

In Kooperation mit der Nepal Medics and Mountaineers Foundation (NMMF) und gefördert aus dem EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen wird die präklinische medizinische Versorgung und die Gesundheit von Frauen in der Tamang Region verbessert.

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Dr. Dhirendra, NMMF, brachte im November die Idee und die Entwürfe für ein Gesundheitsprojekt auf den Tisch. Alle Beteiligten haben daran gearbeitet, so dass im August 25 ein durch die Schmitzstiftung förderfähiges Projekt entstanden ist. Es hat dann doch bis Januar 26 gedauert bis der erste 3er-Kursblock durchgeführt werden konnte.

Kurzbeschreibung des Projekts

Die Intention des Projekts ist erstens die Verbesserung der präklinischen medizinischen Versorgung der Bevölkerung und zweitens die Verbesserung der Gesundheit von Frauen (Hygiene, Schwangerschaft, Verhütung, Stillberatung).

“Education has the power to change the world—it begins with empowering just one mind.”

“Education has the power to change the world—it begins with empowering just one mind.”

“Education has the power to change the world—it begins with empowering just one mind.”

Zu 1. Im Projektgebiet fehlt es an einer adäquaten gesundheitlichen Grundversorgung. Die Mitglieder der Health Posts sind häufig schlecht ausgebildet und schlecht ausgerüstet. In der Allgemeinbevölkerung mangelt es an Wissen über gesundheitsbezogene Themen. Es fehlt das Wissen über die Möglichkeit einer notfallmäßigen Behandlung, weil die Transportwege nicht bekannt sind. Ohne suffiziente Weiterbehandlung wird ein Notfall gar nicht erst medizinisch ausreichend behandelt, Zudem fehlt es an geeigneten Transportmitteln. Gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsbehörden sollen sowohl vulnerable Personen als auch mögliche Multiplikatoren (z.B.Mitglieder von Health Posts) identifiziert und zur Schulung herangezogen werden. Das Wissen über Ersthelfermaßnahmen und Basic Life Support (BLS) soll trainiert werden, ebenso wie das Wissen über Rettungsketten/Notrufnummern/Notfallerreichbarkeit.

2. Frauen und Mädchen in der Region wird oft der Zugang zu Schulbildung verwehrt. Für sie werden die gleichen Themen vermittelt, zusätzlich aber zur Stärkung der Frauengesundheit werden auch Themen der (Menstruations-)Hygiene, Verhütung, Schwangerschaft und Stillberatung vermittelt. Die Frauen wiederum sind Multiplikatorinnen von Wissen durch Kinderbetreuung.

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Es werden 3 Schulungsprojekte durchgeführt:

Projekttätigkeit
ZIelgruppe
Anzahl der Schülerinnen und Schüler
Standort des Projekts
Zeitplan
Kursprojekt 1

Lebensrettende Notfallmaßnahmen (Basic Life Support)

(Grundlegende Lebenserhaltung) Werkstatt

Erwachsene (Männer und Frauen, Mitglieder der Health Posts)

20-24

Bezirk Rasuwa Gosaikunda Rural Municipality Bezirk Nr. 1 bis 6: Thuman, Timure, Briddhim, Syaphru und Dhunche

1-2x/Jahr im Frühling (ca. Feb.- Mai) und/oder Ende des Jahres (ca. Sept.. - Dez.), d.h. außerhalb der Regenzeit und des Winters

Kursprojekt 2

Erste Hilfe Workschop

Erwachsene (Männer und Frauen, Mitglieder der Health Posts), Schülerinnen und Schüler

20-24

Bezirk Rasuwa Gosaikunda Rural Municipality Bezirk Nr. 1 bis 6: Thuman, Timure, Briddhim, Syaphru und Dhunche

1-2x/Jahr im Frühling (ca. Feb.- Mai) und/oder Ende des Jahres (ca. Sept.. - Dez.), d.h. außerhalb der Regenzeit und des Winters

Kursprojekt 3

Workshop zur Gesundheit von Frauen

Mädchen (ab dem Teenageralter) und Frauen

Mädchen (ab dem Teenageralter) und Frauen

Bezirk Rasuwa Gosaikunda Rural Municipality Bezirk Nr. 1 bis 6: Thuman, Timure, Briddhim, Syaphru und Dhunche

1-2x/Jahr im Frühling (ca. Feb.- Mai) und/oder Ende des Jahres (ca. Sept.. - Dez.), d.h. außerhalb der Regenzeit und des Winters

Es folgen Bilder von dem Kurs, durchgeführt in Syaphru Besi im Rasuwa District:

Abfahrt freitags an der Medicit Klinik in Patan.

Es ist schön zu sehen, dass nepalesische Ärzte genau wie ausländische Touristen von der Fahrt in Richtung Tibet beeindruck sind. Die Anfahrt von Kathmandu erfolgte freitags. Kurz vor Syaphru Besi sieht man im Hintergrund die über 7000 m hohe Langtanggruppe.

Kursvorbereitung, Dank der Fördergelder konnten Beamer, Laptop und Leinwand gekauft werden, weiterhin Reanimationspuppen Erwachsene und Kinder und einiges mehr.

Die Kurse waren gut besucht und es wurde viel geübt:

Basic Life support bedeutet „ Reanimation”, hier die Wiederbelebungsmaßnahmen bei Säuglingen und beim Erwachsenen. Bei der ersten Hilfe wurden, wie bei uns in der Ausbildung zum Führerschein, Fertigkeiten der Blutstillung, stabile Seitenlage, Erkennung von Bewußtseinsstörungen geübt.

Weiter ging es mit einem Programm zur Frauengesundheit: Empfängnisverhütung und Hygienemaßnahmen waren ein wichtiges Thema. Am Schluss wurde der Lernerfolg mit einer Prüfung abgefragt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Zertifikat verabschiedet.

Im Frühjahr, bzw Frühsommer soll der Kurs erneut stattfinden.